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Die Zahl der Adoptionen von ausländischen Kindern wächst
von Jahr zu Jahr.
Ursache ist einerseits die zunehmende Anzahl von ungewollt
kinderlosen Paaren und andererseits dem gegenüber die
geringe Zahl von zur Adoption freigegebenen Kindern in
Deutschland.
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Auch ist unsere Sicht der Welt internationaler geworden
(Stichwort "Europäische Gemeinschaft" und "Ost-Erweiterung"). Mit der politischen Öffnung Ost-Europas in Richtung
Westen werden uns zunehmend durch Presseberichte und im Zusammenhang mit Hilfsaufrufen drastische Bilder über die dort vorherrschende Not
vor Augen geführt. Insbesondere ist hier die unzureichende Unterbringung, Versorgung und Förderung der Waisenkinder zu nennen. Die
Kinderheime können wegen fehlender finanzieller Unterstützung durch die hoch verschuldeten Ost-Europäischen Länder häufig
nicht den notwendigen Bedarf abdecken. Es fehlt Personal für ausreichende medizinische Versorgung und liebevolle Betreuung. Das Ergebnis sind
zurückgebliebene, geistig und/oder körperlich kranke Kinder ohne Zukunftsperspektive. Häufig sind die elternlosen Kinder auf Spenden aus dem
Westen dringend angewiesen. Die Situation ist inzwischen
allgemein bekannt und viele Hilfstransporte rollen in Richtung Osten, können aber den Bedarf nur teilweise abdecken.
C.a.P. hat sich aus der Notwendigkeit gegründet, hier konkret zu helfen.
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So drängt sich die Lösung geradezu auf, ein elternloses Kind mit
einem kinderlosen Paar in Deutschland zusammen zu bringen, zu einem auf Dauer ausgerichteten Familienverbund.
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Eine Adoption ist immer ein Schritt in einen neuen Lebensabschnitt, auf den
C.a.P. Sie vorbereiten möchte, indem wir Sie über wichtige Dinge informieren und Ihnen die Erfahrungen von Adoptiveltern vermitteln, die diesen
Weg bereits beschritten haben. Eine umfassende und kompetente Betreuung ist Grundvoraussetzung für eine verlässliche, zügige und
Erfolg versprechende
Abwicklung des Verfahrens.
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Wir legen großen Wert darauf, dass das Wohl des Kindes im
Vordergrund stehen muss. Es darf nicht sein, dass finanzielle Aspekte
Einfluss auf die Auswahl eines Kindes und den Ablauf des Vermittlungsverfahrens
haben. Dies würde den Zielen von C.a.P. widersprechen, weil Kinder
nicht zur Ware degradiert werden dürfen. Deshalb weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass
Adoptionsvermittlungsverfahren nur im Einklang mit den
Internationalen, dem Deutschen und dem Gesetz
des jeweiligen Herkunftslandes unterstützt und durchgeführt werden. |
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Stand: 13.12.2007
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