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Zusatz - informationen |
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Allgemein |
Heimkinder haben in der Regel wenig oder gar keine Erfahrungen mit dem Leben in einer Familie. Sie erfahren kaum Zuwendung und sind daher schwer zugänglich. Ihnen fehlt die Möglichkeit, sich frei zu entfalten, wodurch die geistige Entwicklung verzögert wird. Die Aufnahme in die Adoptivfamilie ist für sie eine neue und oft angstvolle Erfahrung. Dort werden sie mit neuen Gesichtern und Dingen konfrontiert, die sie kennen und einschätzen lernen müssen. Das bedeutet für Adoptiveltern, dass sie in besonderer Weise auf ihr Kind eingehen und sich eine Vertrauensbasis erarbeiten müssen. Dieser Prozess stellt für das Kind und die Eltern eine große Herausforderung dar, die von Rückschlägen, aber auch von vielen schönen Erfolgserlebnissen geprägt wird. Häufig können die Entwicklungsverzögerungen durch therapeutische Unterstützung, die in der benötigten Form nur in Deutschland zur Verfügung steht, aufgearbeitet werden. |
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Literatur | |
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Bettina Bonus Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (September 2006) ca. 20 EUR |
"Mit den Augen eines Kindes sehen lernen Bd.1: Zur Entstehung einer Frühtraumatisierung bei Pflege- und Adoptivkindern" Thema: Pflege- und Adoptiveltern haben eine wunderbare Aufgabe gewählt: Sie geben einem Kind ein neues Zuhause mit Wärme, Liebe und Zuwendung. Manchmal kann es aber vorkommen, dass unerwartete Probleme auftreten. Das reicht von Verhaltensauffälligkeiten über deutliche Lernschwierigkeiten bis hin zu massiven Auseinandersetzungen, die Pflegeeltern an den Rand ihrer Belastungsfähigkeit bringen. Trotz aller Mühe, trotz größtem persönlichen Einsatz scheint häufig nichts mehr zu helfen. Wie es dazu kommen kann, welche besonderen Hintergründe im Spiel sein können und was die Eltern im ersten Schritt machen können, erläutert die Autorin im vorliegenden Buch. |
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Fritz B. Simon, Christel Rech-Simon, Verlag: Carl-Auer-Systeme; Auflage: 1., Aufl. (September 2008) ca. 17 EUR |
"Survival-Tipps für Adoptiveltern" Thema: Die Autoren blicken aus zwei Richtungen auf das Thema: als Adoptiveltern und als erfahrene Psychotherapeuten. Ihre Survival-Tipps sind keine einfachen Patentrezepte. Sie benennen die Tänze, zu denen sich Eltern von ihren Kindern nicht einladen lassen sollten. Das erfordert in erster Linie eher, das Falsche zu unterlassen als das Richtige zu tun. Diesem Don't fällt überraschenderweise das eine oder andere nach pädagogischer und psychologischer Sicht vermeintlich richtige Erziehungsverhalten zum Opfer. Viele lebensnahe Fallbeispiele ergänzen die wissenschaftlichen Erkenntnisse und konkreten Tipps. Die Autoren wollen deutlich machen, dass Mütter oder Väter den scheinbar ausweglosen Situationen des Alltags mit ihren Kindern nicht hilflos ausgeliefert sind. Sie können etwas tun auch wenn dies oft etwas anderes ist, als gemeinhin angenommen und erwartet wird. Über den Autor Dr. med. Fritz B. Simon, Professor für Führung und Organisation am Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke. Systemischer Organisationsberater, Psychiater, Psychoanalytiker und systemischer Familientherapeut. Mitbegründer der Management Zentrum Witten GmbH und der Simon, Weber and Friends, Systemische Organisationsberatung GmbH. Autor bzw. Herausgeber von ca. 240 wissenschaftlichen Fachartikeln und 23 Büchern, die in 10 Sprachen übersetzt sind. |
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Celina Rodriguez Drescher Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1 (31. Oktober 2006) ca. 30 EUR |
"Familiendynamik bei spätadoptierten Kindern" Mit einem Vorwort von Margarete Mitscherlich Thema: Diese psychoanalytisch orientierte empirische Untersuchung geht den Fragen nach, was eine Spätadoption charakterisiert, wie sich der Prozess des familiären Zusammenfindens zwischen Eltern und Kind organisiert und welche (un-)bewussten Aspekte das Gelingen oder Misslingen eines Adoptionsverhältnisses beeinflussen. Die präsentierten Ergebnisse sind in praktischer und theoretischer Hinsicht für die Sozialpolitik wie für die Traumaforschung relevant. Das Buch ist ferner ein Ratgeber für Adoptiveltern es macht Mut, ohne schönfärberisch zu sein. |
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Internetadressen |
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